Broschüre Schweizer Tierschutz STS

Für ein Verbot schwerbelastender Tierversuche

Wissenschaftler begründen die Unverzichtbarkeit ihrer beantragten Tierversuche häufig mit deren medizinischer Bedeutung. Gleichzeitig ist wissenschaftlich erwiesen, dass Tierversuche sowohl falsch positive als auch falsch negative Ergebnisse liefern können und dass die Wahrscheinlichkeit verfälschter Versuchsergebnisse hoch ist, wenn die Tiere vor oder während der Versuche gestresst sind, leiden, Schmerzen oder Ängste haben.

Die Effizienz von Tierversuchen, aus denen letztlich neue Medikamente und Therapien für den Menschen entwickelt werden sollen, liegt, selbst nach jahrzehntelanger Forschung und endlos vielen Experimenten mit weltweit jährlich über 100 Millionen Tieren, bei maximal 5 bis 10 %.

Trotzdem werden weiterhin jedes Jahr mehrere Hundert Millionen Franken in eine nicht tiergerechte Versuchstierhaltung, in fragliche, kaum übertragbare Forschungsergebnisse und in unerfüllte Versprechungen der Tierversuchsforscher investiert.

Die Hoffnung der Menschen in Bezug auf eine gute Gesundheit und weniger Krankheiten ist einlösbar, wenn wir auf tierversuchsfreie Technologien setzen und von Tierversuchen abrücken, insbesondere den belastenden.