Fachstelle Schweizer Tierschutz STS

Tierschutzkontrollen

Der Schweizer Tierschutz STS verfügt über eine spezifische Fachstelle «Tierschutzkontrollen», welche in Ergänzung zur Inspektorentätigkeit seiner Sektionen Klagen über tierschutzwidrige Haltungen und Tiermisshandlungen bearbeitet. Zur Abklärung der Meldungen kann die Fachstelle auch Inspektionen vor Ort durchführen. In der Regel informiert die Fachstelle die Tierhalter über die Mindestanforderungen der geltenden Tierschutzverordnung und zeigt ihnen darüber hinaus praktikable Verbesserungen zugunsten der Tiere auf. Sind Tierhalter trotz klaren Tierschutzverstössen uneinsichtig, wird das zuständige Veterinäramt informiert.

MELDUNGEN AN DEN STS
Der Schweizer Tierschutz STS nimmt Meldungen zu allen Tierarten aus der ganzen Schweiz entgegen. Die Identität des Hinweisgebers muss für Nachfragen und Rückmeldungen bekannt gegeben werden, wird aber auf Wunsch vertraulich behandelt. Die Meldung kann per Post, per Email oder via Meldeformular erfolgen. Die Fachstelle «Tierschutzkontrollen» wird sich mit dem Hinweisgeber in Verbindung setzen.

VORGEHEN BEI TIERSCHUTZVERSTÖSSEN
Die Zuständigkeit für Meldungen über tierschutzwidrige Haltungen oder Tiermisshandlungen liegt in erster Linie bei den kantonalen Veterinärämtern. Zuständig ist jeweils der Kanton, in dem die Tiere sich aufhalten. Das Veterinäramt hat die Aufgabe und Kompetenz, Tierhaltungen zu kontrollieren, Untersuchungen durchzuführen und falls notwendig Massnahmen zum Schutz der Tiere zu erlassen.
Daneben können Tierschutzklagen auch dem Schweizer Tierschutz STS gemeldet werden. Im Gegensatz zu den Behörden hat der STS zwar weder Zutrittsrecht noch Weisungsbefugnis, doch die Erfahrungen zeigen, dass Beklagte in der Regel offen sind, dem Schweizer Tierschutz STS ihre Tierhaltung zu zeigen und Anregungen zur Verbesserung der Situation aufzunehmen.