Der Tierschutz in der Schweiz

Heimtiere

Unsere Freunde.

HUNDE
Tiere sollen nicht ihr Leben lang unter angezüchteten Abnormitäten leiden. Die notwendigen gesetzlichen Richtlinien sind nun geschaffen. Der STS unterstützt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV bei ihrer Umsetzung in der Hundezucht. Der skrupellose Handel mit Hundewelpen boomt leider noch immer. Dubiose Händler beherrschen diesen lukrativen Markt. Unser Kampf gegen ihre Machenschaften geht weiter.

KATZEN
Dank den systematischen Kastrationsaktionen konnte die unkontrollierte Vermehrung der Katzenpopulation in der Schweiz gestoppt und neue Ausbrüche von Katzenseuchen verhindert werden. Um diesen Erfolg zu sichern, müssen die Kastrationsaktionen noch weitergeführt werden. Wir setzen dafür jährlich ein Budget von CHF 400’000 ein.

PFERDE
Pferde sind Herden- und Bewegungstiere, doch die Vorschriften des Tierschutzgesetzes tragen ihren Bedürfnissen keine Rechnung. Mit dem STS-Pferdelabel sowie den Kampagnen PFERDE RAUS! und GUTES REITEN wollen wir diese Lücke schliessen. Bereits haben sich 278 Betriebe, Ställe und Pferdebesitzer verpflichtet, bei der Bewegung mitzumachen. Dadurch erhalten gegenwärtig über 5000 Pferde täglich freien Auslauf sowie Weidegang in der Gruppe.

FISCHE UND EXOTEN
In der Schweiz leben über 3 Millionen Fische und rund 350’000 exotische Reptile. Da bisher Abgabemöglichkeiten für diese Tiere weitgehend fehlten, drohte ihnen ein schlimmes Schicksal, wenn sie aus irgendeinem Grund nicht bei ihren Besitzern bleiben konnten. Sie wurden illegal ausgesetzt oder getötet. Mit einem Netz von Auffangstationen in Tierheimen unserer Sektionen werden wir dieses Problem lösen. Die Aufnahmekapazität der bisher einzigen professionellen Fischauffangstation in der Schweiz konnte bereits vergrössert werden. Auffangstationen für Reptilien sind in Kreuzlingen, Uster und Locarno in Betrieb, weitere werden in naher Zukunft folgen.