Der Tierschutz in der Schweiz

Heimtiere

Sie begleiten uns durchs Leben.

HUNDE
Unsere Bemühungen, die leider immer noch erlaubte Kettenhaltung zu verbieten und die Zwingerhaltung zu verbessern, gehen weiter. In Bezug auf die verbotenen Extremzuchten kommen wir Schritt für Schritt weiter. Gemeinsam mit dem BLV wurden gesetzliche Richtlinien geschaffen, welche den Züchtern klar aufzeigen, was erlaubt ist und was nicht. Tiere sollen nicht ihr Leben lang unter angezüchteten Abnormitäten leiden. Unser Kampf gegen dubiose Angebote von Welpen im Internet und illegale Hundeimporte geht weiter.

KATZEN
In der Schweiz leben rund 1,7 Millionen Katzen. Luna & Filou, unsere gemeinsame Kampagne mit dem BLV setzt sich gezielt für sie ein. Die Kastrationskampagnen werden systematisch weitergeführt, um eine unkontrollierte Vermehrung der herrenlosen Katzen und Bauernhofkatzen zu vermeiden. Damit verhindern wir neue Ausbrüche von Katzenseuchen, die auch Hauskatzen gefährden würden. Im vergangenen Jahr haben wir für Kastrationsaktionen ein Budget von CHF 400’000 eingesetzt. Mit einer von Identitas entwickelten App können Katzenbesitzer die Einträge ihrer Tiere in der ANIS-Datenbank selber verwalten.

PFERDE
Unsere Aktionen gegen Missstände im Pferdesport gehen unvermindert weiter. Doping und tierquälerische Praktiken beim Training und an Wettkämpfen müssen endgültig beseitigt werden. Erfreulich ist das Resultat der Kampagne «Pferde raus!». Immer mehr Betriebe haben sich verpflichtet, ihren Pferden eine artgerechte Gruppenhaltung mit regelmässigem Weidegang zu gewähren.

EXOTISCHE HEIMTIERE
In der Schweiz leben rund 370’000 Reptilien in Terrarien. Ihre Haltung ist sehr anspruchsvoll und teuer. Deshalb verschwindet bei der Hobbyhaltung von Schlangen, Echsen und anderen Exoten oft bald das Interesse. Sie werden ausgesetzt, getötet oder unkontrolliert weiterverkauft. Andere werden an der Grenze oder aus dubiosen Haltungen beschlagnahmt. Doch es fehlen Auffang- und Quarantänestationen für solche Tiere. Um dieses grosse Problem zu lösen, plant der STS Aufnahmezentren. Das erste ist in Kreuzlingen in Betrieb. Weitere werden im Tessin und in der Romandie folgen. Parallel dazu führen wir unsere Anstrengungen gegen den illegalen Internethandel von Heimtieren weiter.