Der Tierschutz in der Schweiz

Heimtiere

Sie sind unsere Freunde und begleiten uns durchs Leben.

HUNDE
Unsere Bemühungen, die leider immer noch erlaubte Kettenhaltung zu verbieten und die Zwingerhaltung zu verbessern, werden weitergeführt. Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die verbotenen Extremzuchten bei Hunden. Wir beteiligen uns an der Erarbeitung von gesetzlichen Richtlinien, damit den Züchtern klare Grenzen gesetzt werden können. Unser Kampf gegen dubiose Angebote von Welpen im Internet und illegale Hundeimporte geht in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV und dem Europäischen Tierschutzdachverband EUROGROUP weiter.

KATZEN
Im vergangenen Jahr haben wir für die dringend notwendige Weiterführung der schweizweiten Kastrationsaktionen von herrenlosen Katzen und Bauernhofkatzen ein Budget von CHF 400’000 eingesetzt. Gemeinsam mit dem Bundesamtfür Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV und der Gesellschaft Schweizer Tierärzte wurde im Oktober eine Informationskampagne zum Wohl der Katzen in der Schweiz lanciert.

KLEINTIERE
Die Überprüfung der Haltebedingungen von Nagern, Vögeln und Exoten im Zoofachhandel wurde fortgesetzt und auf Aquariumfische ausgeweitet. Ebenfalls wird die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen beim Verkauf von Gehegen, Terrarien und Aquarien kontrolliert. Unsere Merkblätter und Broschüren werden laufend aktualisiert und ergänzt. Parallel dazu führen wir unsere Anstrengungen gegen den illegalen Internethandel von tierquälerischen Kleintiergehegen und Zubehör weiter.

PFERDE
Unsere Aktionen gegen Missstände im Pferdesport gehen unvermindert weiter. Doping und tierquälerische Praktiken beim Training und an Wettkämpfen müssen endgültig beseitigt werden. Erfreulich ist das Resultat der Kampagne «Pferde raus!». Bereits über 200 Betriebe haben sich verpflichtet, ihren Pferden eine artgerechte Gruppenhaltung mit regelmässigem Weidegang zu gewähren.