«Fur Free Retailer»

750 mal pelzfrei

Ethische Aspekte gewinnen an Gewicht - auch in der Modeindustrie. Die Fur Free Alliance begrüsst Yoox Net-a-Porter (YNAP), ein führendes Unternehmen im Onlinehandel mit Designermode, als 750. Fur Free Retailer seit der Gründung des Programms im Jahr 2002. YNAPs Entscheid ist ein Meilenstein für das «Fur Free Retailer Program» und ein Grund zur Freude. Gefeiert wird der Erfolg mit der Lancierung eines neuen «Fur free»- Logos und dem Relaunch der Website furfreeretailer.com.

Das «Fur Free Retailer Program» erweitert den Trend zum ethischen Konsum um den Tierschutzaspekt. Das Programm ist eine Initiative der Fur Free Alliance (FFA), einem internationalen Zusammenschluss führender Tier- und Umweltschutzorganisationen. Der Schweizer Tierschutz STS repräsentiert das «Fur Free Retailer Program» in der Schweiz.

Mit der Yoox Net-A-Porter Group schliesst sich ein unter den Luxus-Webshops weltweit erfolgreiches Unternehmen dem wachsenden Kreis von Händlern und Designern an, die auf Echtpelz-Produkte verzichten. Dazu zählen u.a. Fashion Influencer wie Hugo Boss, Calvin Klein, Tommy Hilfiger, Ralph Lauren, Armani und auch die spanische Inditex-Gruppe, zu der die grossen Modemarken Zara und Massimo Dutti gehören.

Über 75 Millionen Nerzfelle und 15,25 Millionen Fuchspelze wurden 2016 laut Angaben der International Fur Federation (IFF) produziert. Seit dem Jahr 2010 ist der Pelzumsatz weltweit um 70 Prozent gestiegen. Der internationale Pelzhandel hat derzeit ein geschätztes Volumen von 30 Milliarden US-Dollar.

In einer Zeit in der die Nachfrage der Modebranche nach Pelz anhält, beziehen die dem Fur Free Retailer Programm angeschlossenen Unternehmen und Designer klar Stellung gegen die mit der Pelzproduktion verbundene Tierqual. Und mit jedem zusätzlichen Fur Free Retailer erhöht sich der Druck auf die Uneinsichtigen, die weiterhin nicht auf den Pelzverkauf verzichten wollen.

Globus, das traditionsreiche Schweizer Warenhaus verzichtet als Fur Free Retailer auf Echtpelz im gesamten Sortiment. Dazu Thomas Herbert, CEO Magazine zum Globus AG: «Mit dem Entscheid auf Echtpelz zu verzichten, distanziert sich Globus vom Pelzgeschäft und bekennt sich zu ethischen Grundsätzen und einer tierfreundlichen Mode.»