Skrupelloser Welpenhandel: Rekordhohe Importzahlen aus dubiosen Quellen – Schweizer Tierschutz STS fordert Sofortmassnahmen

[ 19. Juli 2022 ]   Die erhöhte Nachfrage nach Hunden in den beiden Coronajahren 2020 und 2021 ist jetzt auch statistisch belegt. Der Import von Welpen aus mutmasslich tierquälerischen Zuchten im Ausland ist zum zweiten Mal in Folge massiv angewachsen. 2021 wurden rund 2900 mehr Welpen in die Schweiz eingeführt; bereits 2020 waren es rund 2700 mehr Welpen als im Vorjahr gewesen. Gemäss der neu veröffentlichten Statistik der zentralen Hundedatenbank AMICUS wurden letztes Jahr insgesamt 15 136 Welpen zwischen 8 und 15 Wochen in die Schweiz importiert. Das ist ein neuer Rekord. Um den skrupellosen Welpenhandel aus dubioser Herkunft zu unterbinden, fordert der Schweizer Tierschutz STS vom Bund, dass keine Welpen unter 15 Wochen in die Schweiz gebracht werden dürfen. Die «15-Wochen-Regel» soll schnellstmöglich eingeführt werden.   [ weiter » ]

Schweizer Tierschutz STS und Fressnapf verteilen Gratisfutter für Heimtiere von Ukraine-Kriegsflüchtlingen

[ 19. Juli 2022 ]   Über 50 000 Menschen sind bereits aus der Ukraine in die Schweiz geflüchtet. Auch nach fünf Monaten kriegerischen Auseinandersetzungen ist für viele Menschen eine Rückkehr wegen der schlechten Sicherheitslage unmöglich. Etwa fünf Prozent von ihnen haben auf ihrer Flucht ein Heimtier mitgebracht, schätzt der Bund. Fressnapf und der Schweizer Tierschutz STS lancieren deshalb gemeinsam die Aktion «Gratis Food Corner – für die Heimtiere von ukrainischen Flüchtlingen». In 13 Filialen in der ganzen Schweiz können Ukraine-Kriegsflüchtlinge ab sofort Gratisfutter für ihre Hunde und Katzen beziehen. Ermöglicht wird die Aktion durch grosszügige Futterspenden von Mars Schweiz und PURINA Schweiz.   [ weiter » ]

Tierschutz im Ausland: Praktische Tipps für Ferienreisende

[ 8. Juli 2022 ]   Wer in der Ferienzeit in fremde Länder reist, wird oft mit Tierleid und touristischen Attraktionen konfrontiert, die aus tierschützerischer Sicht fragwürdig sind. Häufig sind die Übergänge zwischen gelebter Tradition und touristischem Kommerz fliessend. Skrupellose Geschäftemacher wissen sehr genau, wie sie die Ferienreisende ködern können und nehmen die Misshandlung von Tieren bewusst in Kauf. Ein Merkblatt des Schweizer Tierschutz STS erklärt Hintergründe und gibt praktische Verhaltenstipps.   [ weiter » ]

Sommerferienzeit: Was es für Heimtiere zu beachten gilt

[ 30. Juni 2022 ]   Die Reiselust ist zurückgekehrt: Reiseveranstalter, Hotels und Ferienwohnungsanbieter melden eine hohe Nachfrage für die bevorstehenden Sommerferien. Der Schweizer Tierschutz STS empfiehlt, für die Betreuung von Heimtieren tiergerechte Lösungen zu organisieren und gibt Tipps, was es auf Reisen mit Hunden zu beachten gilt.   [ weiter » ]

Schweizer Tierschutz STS verlangt ein Umdenken in der inländischen Geflügelfleisch- und Eierproduktion

[ 23. Juni 2022 ]  Die extreme Hochleistungszucht in der Geflügelfleisch- und Eierproduktion verursacht gravierende körperliche Schäden bei den Tieren: Eine Studie der Universität Bern ergab, dass 97 Prozent der Legehennen ein gebrochenes Brustbein aufweisen. Aus Sicht des Schweizer Tierschutz STS ist in der Geflügelzucht dringend eine Richtungsänderung notwendig, um das Tierleid zu lindern: langsamer wachsende Zuchten bei den Mastpoulets und eine geringere Legeleistung bei den Legehennen. Dies verlangen auch zwei im Nationalrat eingereichte Vorstösse.   [ weiter » ]

Zukünftige Ausrichtung der Agrarpolitik: Tierwohl und Tiergesundheit fallen Entschlackung zum Opfer

[ 23. Juni 2022 ]  Die Sistierung der Agrarpolitik AP22+ schafft Gewinner und Verlierer: Verlierer sind die Tiergesundheit und die Tierwohlförderung. Das Anreizprogramm «Tiergesundheit» wurde gestrichen, erwartete Verbesserungen beim Tierwohl fehlen. Der Schweizer Tierschutz STS fordert, dass die Gesundheit und Widerstandsfähigkeit der Tiere oberste Priorität haben, die Tiergesundheitsbeiträge wieder aufgenommen und neue Impulse bei den Tierwohlprogrammen gesetzt werden.   [ weiter » ]

Schweizer Tierschutz STS fordert Verbot bleihaltiger Munition

[ 15. Juni 2022 ]  Blei ist bereits in geringen Dosierungen für Mensch und Tier schädlich und reichert sich im Organismus an. Eine bedeutende Quelle für Bleivergiftungen liegt in der bleihaltigen Jagdmunition. Der Schweizer Tierschutz STS fordert deshalb ein weitgehendes Verbot dieser giftigen Munition.   [ weiter » ]

Schweizer Tierschutz STS fordert deutliche Reduktion von überzähligen Labortieren

[ 15. Juni 2022 ]  In der Schweiz werden mehr als doppelt so viele Tiere in Labortierhaltungen geboren oder importiert, wie tatsächlich in Tierversuchen eingesetzt werden. Der Schweizer Tierschutz STS fordert seit Langem eine strengere Regulierung bei der Herstellung und Verwendung gentechnisch veränderter Tiere. Der Bundesrat soll nun in einem Bericht aufzeigen, wie die Hunderttausende überzähligen Labortiere nachhaltig reduziert werden können.   [ weiter » ]

So schützen Landwirte Rehkitze bei der Heuernte

[ 8. Juni 2022 ]  Jährlich sterben gemäss Jagdstatistik 1700 Rehkitze durch Mähmaschinen. Die Dunkelziffer ist einiges höher. Präventionsmassnahmen allein reichen nicht aus, um Unfälle sicher zu vermeiden. Der Schweizer Tierschutz STS fordert Landwirte auf, ihre Wiesen direkt vor Mähbeginn nach Rehkitzen abzusuchen. Nur so kann das blutige Gemetzel reduziert werden.   [ weiter » ]

Schlachtbetriebe: Neues Bewertungssystem bringt mehr Transparenz und reduziert Tierleid

[ 1. Juni 2022 ]  Der Kontrolldienst des Schweizer Tierschutz STS prüft seit Jahren Schweizer Schlachtbetriebe, wie weit sie tierschutzrelevante Kriterien einhalten. Erstmals werden nun die Resultate dieser auf privatrechtlicher Basis durchgeführten Audits im Internet veröffentlicht. Ein vierstufiges Bewertungssystem bringt mehr Transparenz in die Qualität der Schlachtanlagen. Weltweit handelt es sich um die erste solche Vereinbarung zwischen Schlachthofbetrieben und einer Tierschutzorganisation.   [ weiter » ]

Jetzt ist Gartenzeit: praktische Tipps für den Schutz von Wildtieren

[ 1. Juni 2022 ]  Die Arbeit im Garten bedeutet für viele Menschen Entspannung und Erholung. Gerade jetzt im Frühling, wo alles aus dem Boden schiesst, sind Gärtnerinnen und Gärtner besonders gefordert. Allerdings sind derzeit besonders viele Wildtiere unterwegs und nutzen diese Kleinbiotope mit. Der Schweizer Tierschutz STS weist auf Gefahrenquellen hin und zeigt auf, wie Hobbygärtner im eigenen Garten aktiv Tierschutz betreiben.  [ weiter » ]

Hitzetod: So befreien Sie Hunde aus parkierten Autos ohne rechtliche Folgen

[ 31. Mai 2022 ]  Werden Hunde in der warmen Jahreszeit im Auto zurückgelassen, droht ihnen schon nach kurzer Zeit der Hitzetod. Innert Minuten können die Temperaturen im Fahrzeug auf bis zu 80 °C ansteigen. Diese Punkte müssen aufmerksame Passanten aus rechtlicher Sicht beachten, wenn sie Hunde auf eigene Faust befreien wollen.  [ weiter » ]

«Tierwohlkrise»: Anteil an tierfreundlich erzeugtem Labelfleisch geht zurück

[ 24. Mai 2022 ]  Der Anteil an tierfreundlich erzeugtem Labelfleisch im Fleischmarkt ist rückläufig – obwohl der Fleischkonsum in der Schweiz wieder zunimmt. Das belegt die jüngste Labelstatistik des Schweizer Tierschutz STS. Gründe für diese «Tierwohlkrise» sind aus Sicht des STS mangelndes Interesse und falsche Preisanreize der Anbieter in Detailhandel und Gastronomie sowie die sinkende Kaufpriorität bei Konsumentinnen und Konsumenten von tierfreundlich erzeugten Produkten. Der STS fordert die konsequente Aufwertung von Tierwohlprodukten und mehr Engagement von Detailhandel sowie Gastronomie.  [ weiter » ]

Nicht Tierschutz-konform: Zahlreiche Turnier- und Freizeitreiter sind zu schwer für ihre Pferde

[ 24. Mai 2022 ]  Ein zu hohes Gewicht von Reiterin oder Reiter belastet den Rücken der Pferde erheblich. Diesem Umstand wird zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, wie der Schweizer Tierschutz STS beobachtet. Die goldene Faustregel lautet: Der Reiter darf maximal 15 Prozent des Pferdegewichts wiegen. Das gilt für Turnierreiterinnen ebenso wie für Freizeitreiter.  [ weiter » ]

Zoobericht des Schweizer Tierschutz STS: Tierhaltung in kleinen Zoos und Tierparks hat sich verbessert

[ 6. April 2022 ]  In kleinen Schweizer Zoos, Tierparks und Volieren stellt der Schweizer Tierschutz STS eine positive Entwicklung hin zu tierfreundlicheren Anlagen fest, so wie dies in den grossen Schweizer Zoos bereits der Fall ist. Dies ist ein wichtiges Fazit des neusten STS-Zooberichts. Allerdings finden sich nahezu in allen Zoos mangelhafte Tierhaltungen, die vom STS kritisiert werden. Erfreulich ist, dass viele Zoos vom STS festgestellte Mängel rasch beheben. Sie leisten einen wertvollen Beitrag für mehr Tierwohl in Schweizer Zoos und Tierparks.  [ weiter » ]

Fast 200 000 tierquälerische Nager- und Kaninchenhaltungen in der Schweiz – der Schweizer Tierschutz STS lanciert seinen neuen Tierhaltungsrechner

[ 31. März 2022 ]  Mäuse, Meerschweinchen, Hamster und Kaninchen zählen zu den beliebtesten Heimtieren in Schweizer Haushalten. Hinsichtlich Sozialstruktur und Gehegeeinrichtung bestehen allerdings erhebliche Missstände, wie eine Recherche des Schweizer Tierschutz STS offenbart. Ein neues Onlinetool schafft jetzt Abhilfe: Die gesetzlichen Minimalanforderungen wie auch die vom STS empfohlenen Gehegegrössen und Einrichtungen sind damit einfach und schnell abrufbar.  [ weiter » ]

Flucht mit dem Heimtier

[ 10. März 2022 ]  Flüchtlinge aus der Ukraine bringen auch ihre Heimtiere mit in die Schweiz. Was gilt es dabei zu beachten und worin besteht die konkrete Hilfe des Schweizer Tierschutz STS?  [ weiter » ]

Flitterwochen mit Hindernissen

[ 9. März 2022 ]  Auf den Strassen ist nun wieder besondere Vorsicht geboten.  [ weiter » ]

Weniger Fleisch - dafür aus tiergerechter Haltung

[ 15. Februar 2022 ]  Der Schweizer Tierschutz STS lanciert zusammen mit Produzenten- und Konsumentenorganisationen eine breite Sensibilisierungskampagne.  [ weiter » ]

Zoofachhandel 2021

[ 8. Februar 2022 ]  Seit Jahren besucht der Schweizer Tierschutz STS Zoofachgeschäfte in der gesamten Schweiz. Und seit Jahren, so auch 2021, stossen die STS-Fachleute bei ihren Recherchen wieder und wieder auf Mängel.  [ weiter » ]