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Sterben für Pelz, die versteckte Wahrheit.
Während der letzten zehn Jahre führte die internationale Pelzindustrie eine gut koordinierte und grosszügig dotierte PR-Kampagne durch mit dem Ziel, das moralische Stigma, das mit dem Pelztragen verbunden ist, zu beseitigen. Freche Farben und Bordüren auf Sport- und Skijacken sowie Pelzstreifen auf Accessoires brachten den Pelz zurück auf die Strasse.

85 Prozent aller gehandelten Pelze stammen aus sogenannten Pelztierfarmen. China ist grösster Exporteur von Pelzbekleidung. Gemäss Angaben der Pelzindustrie ist China auch der weltweit grösste Produzent und Verarbeiter von Pelzen. Rot- und Eisfuchs, Marderhund, Nerz und Rex-Kaninchen werden in China für die Pelzgewinnung gezüchtet. Billige Arbeitskräfte und die Nichtexistenz restriktiver Verordnungen im Bereich des Tier- und Umwelt- schutzes erleichtern und verbilligen Produktion und Verarbeitung.

In allen besuchten Pelztierzuchtstätten in China werden die Tiere in engen Käfigbatterien auf Draht- gitterböden gehalten. Ueberall waren pathologische Verhaltensweisen und Stress zu beobachten. Ein anderer Indikator für die tierschutzwidrige Haltung ist die mit 50 Prozent weit überdurchschnittlich hohe Sterbensrate der Welpen.

Zwischen November und Dezember werden die gezüchteten Tiere verkauft, getötet, enthäutet und ihr Pelz verarbeitet. Die Züchter bringen ihre Tiere auf den Markt und verkaufen sie dort an Fellhändler. Gleich angrenzend an das Marktareal werden die Tiere getötet und enthäutet.
Der Protest:
Die Stimme erheben...
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Das Video
Pelzproduktion China
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Der Bericht
Sterben für Pelz, die versteckte Wahrheit.
Ein Bericht über die Pelzindustrie Chinas
(pdf-File) 
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Die Bilder
Einige der mehr als 500 neuen, exklusiven Bilder aus China.     >>  weiter

Der Appell
an Konsumenten, Mode- designer, Handel und Politik         >>  weiter
Grauenhaft ist der Tötungsvorgang.  Fotos und Videodokumentation zeigen, dass Füchse und Wild- oder Marderhunde mit einem Knüppel auf den Kopf geschlagen oder mit Schwung auf den Boden geknallt werden, um sie zu töten, ohne dass ihr Fell beschädigt wird. Die Tiere werden kopfunter an einem Pfosten aufgehängt. Dann werden der Unterbauch und die Hinterbeine aufgeschlitzt. Viele Tiere sind jedoch nur betäubt und erlangen während oder nachdem ihnen der Pelz abgezogen wurde wieder das Bewusstsein. Der Todeskampf dauert in diesen Fällen fünf bis zehn Minuten.


l  «Kleiner Pelz - grosse Qual».
Anti-Pelz-Spots geben zu reden. Sehen Sie selbst!  >> weiter

l  weitere Texte:
Heinz Lienhard, Präsident Schweizer Tierschutz STS:
«Entsetzlich und unfassbar: So sterben in China die Pelztiere»  (pdf-File)
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Medienmitteilung vom 1. Februar 2005: 
«STS-Dokumentation enthüllt entsetzliche Zustände in Chinas Pelztierfarmen»
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l Fakten zur Pelztierzucht und was Sie ganz persönlich tun können, finden Sie im Flyer «Pelz aus artgerechter Haltung?». Zum Download klicken Sie bitte >> hier