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Agrarpolitik 2011: Keine Verbesserung bezüglich artgerechter Tierhaltung in Sicht
Früher war die Schweizer Landwirtschaft geschützt und sie wurde subventioniert. Seit einigen Jahren muss sie sich vermehrt offenen Märkten stellen.
Mit der laufenden Revision des Landwirtschafts- gesetzes (Agrarpolitik 2011) will der Bundesrat die Bauernschaft weiter auf Wettbewerb trimmen. Das grösste Anliegen der Bevölkerung an die Bauern, das Tierwohl als Voraussetzung für gesunde und sichere Lebensmittel, droht auf der Strecke zu bleiben. Denn: Weder der Ständerat noch die vorberatende national- rätliche Kommission haben eine Weichenstellung zugunsten des Tierwohles vollzogen. So stehen Kon- sumenten und Steuerzahler vor der unbefriedigenden Tatsache, dass bezüglich artgerechter Tierhaltung keinerlei Verbesserung in Sicht ist. Was dem Image und Absatz von Schweizer Produkten sowie der Bereitschaft, Steuergelder in die Landwirtschaft zu investieren, zweifellos nicht förderlich ist.

Mehr Information:
l Lesestoff (pdf-File) : Tierwohl als Chance für die Schweizer Bauern.  >>  Download
l parlament.ch : Dossier Agrarpolitik 2011  >>  weiter
(14|03|07) Keine Chance für Tierfabriken
Stellungnahme des STS
zu den Beschlüssen des Nationalrates 
>> weiter
Kernforderungen
des Schweizer Tierschutz STS zur Agrarpolitik 2011
n Keine Aufhebung der Tier-Höchstbestände!
>> weil ...
n Verstärkte Förderung besonders  tierfreund- licher Produktions-
formen!
>> das heisst ...
n

Strukturverbesserungs- beiträge und Investi- tionskredite nur für tierfreundliche Ställe!

>> das heisst ...