Augen auf beim Hundekauf!
Ein Hund aus den Ferien?

Wir raten jedem Urlauber davon ab, an seinem Ferienort irgendwo im Süden einen zum Kauf angebotenen Welpen aus Mitleid zu erwerben. Einerseits besteht eine erhebliche Gefahr, ein krankes oder verhaltensgestörtes Tier mit nach Hause zu bringen. Anderseits trägt jeder Hundekauf dazu bei, den Markt mit Welpen aus unseriösen Massenzuchten anzuheizen. Je mehr Touristen sich von den mitleiderregenden Tieren erweichen lassen, desto mehr «Nachschub» wird von skrupellosen Geschäftemachern produziert. Der Kauf des Ihnen präsentierten Welpen hat das Leiden unzähliger weiterer Tiere zur Folge.

Ebenfalls abzulehnen ist der Import von zufälligen Hundebekanntschaften direkt vom Urlaubsstrand. Hunde, die den grössten Teil ihres Lebens frei streunen konnten, gewöhnen sich nur schwer oder gar nicht an unseren schweizerischen Alltag mit all seinen Einschränkungen und Verboten. Schon viele Hundebesitzer sind verzweifelt, weil ihr Urlaubshund nicht stubenrein wurde, die Wohnung demolierte und unaufhörlich bellte, weil er bei jeder Gelegenheit ausriss und alles Bewegliche jagte, oder weil er sich nicht an unser Klima gewöhnte und ständig krank war.
Fragen, Antworten und Informationen, die Sie beachten sollten:
l Vor dem Kauf
l Wo kaufen?
l Seriöse Züchter
l Kaufvertrag
l Rassehunde
l Kupierte Hunde
l Ein Hund aus den Ferien?
l Ein Hund aus dem Tierheim?
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Wenn Sie als tierliebender Mensch eine gute Tat für die Stassenhunde im Süden vollbringen möchten, so erreichen Sie mehr, wenn Sie örtliche Tierschutzvereine unterstützen, die sich um ausgesetzte und verwahrloste Tiere kümmern und durch Kastration von Streunern das Elend mildern. In den Ferien gibt man das Geld bekanntlich für weit Dümmeres aus ...