| Augen auf beim Hundekauf! |
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Welche Hunderassen sind zu empfehlen?
Durch die einseitige Zucht sind bei Rassehunden bzw. bei gewissen Zuchtlinien häufig
vererbbare Krankheiten anzutreffen. Deshalb ist von Hunderassen bzw. von Zuchtlinien
innerhalb einer Rasse abzuraten, bei denen ein Merkmal extrem herausgezüchtet wurde, zum
Beispiel: Zwerg- oder Riesenwuchs, verkürzte Nase, grosser runder Kopf und grosse Augen,
übermässig langer Rücken und kurze Beine, extreme Faltenbildung der Haut oder hängende
bzw. eingerollte Augenlider. Wo rassetypische Übertreibungen den Hund in seiner
Lebensqualität beeinträchtigen, spricht man von Extrem- oder Qualzucht.
Falls Sie sich für einen Rassehund entscheiden, berücksichtigen Sie bei der Wahl vier
wichtige Kriterien: Es soll ein Hund von durchschnittlicher Grösse sein; er soll gerade
auf seinen Beinen stehen; er soll einen Kopf mit normalen Proportionen haben; er soll
gesunde Augen mit korrekt anliegenden Augenliedern haben. |
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Denken Sie auch daran, dass Erbkrankheiten bei den Elterntieren häufig nicht sichtbar
auftreten. Erkundigen Sie sich deshalb beim Züchter Ihrer Wahl, ob bei seinen Hunden oder
deren Vorfahren solche Krankheiten bekannt sind.
Die Frage, ob Rassehunde gesünder seien als Mischlinge, ist bis heute noch nicht
allgemeingültig beantwortet worden. Wie dem auch sei, die meisten Besitzer von
Mischlingen sind mit ihren Tieren glücklich und haben das Gefühl, einen besonders
intelligenten und robusten Hund zu haben. Wenn Sie sich für einen Mischling entscheiden,
müssen Sie über ein gewisses Mass an Toleranz verfügen, weil sich der Hund vielleicht
nicht so entwickelt, wie Sie es sich vorgestellt haben.
Beim Kauf eines Rassehundes sollten Sie auf das Vorliegen einer Abstammungs- urkunde der
Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft SKG oder CERTODOG achten: Beide sind bestrebt,
die Gesundheit ihrer Rassehunde durch Prüfung der Zuchttauglich- keit und durch das
Verhängen eines Zuchtausschlusses beim Auftreten bestimmter gesundheitlicher Mängel zu
fördern. |
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