STS-Recherche

Das Schicksal der Futtertiere

Das Schicksal von sogenannten «Futtertieren» fand bisher nur wenig Beachtung in Tierschutzkreisen, obwohl in der Schweiz z.B. täglich Hunderte von Nagern an Reptilien verfüttert werden. Dazu kommen Tausende von Insekten. Da über die Anzahl gehaltener Reptilien keine genauen Statistiken existieren, kann die Anzahl der betroffenen Futtertiere nur geschätzt werden. Über die Umstände der Zucht, des Transports, des Tötens oder der lebendigen Verfütterung ist wenig bekannt. Meist interessiert sich der Kunde nicht dafür, woher das Futtertier kommt. Die schweizerische Tierschutzgesetzgebung sieht keine konsequente Kontrolle der Futtertierzüchter/-halter von Nager vor. Zudem sind Insekten nicht durch die Tierschutzgesetzgebung geschützt.

Aufgrund dieser tierschützerisch bedenklichen Situation ging der Schweizer Tierschutz STS dem Thema Futtertiere nach und wollte wissen, wie es den dafür bestimmten Nagern und Insekten ergeht.

  • Futtertiere
    [ Medienmitteilung Schweizer Tierschutz STS vom 30. Juni 2016 ]