Ein Projekt des Schweizer Tierschutz STS für Seniorinnen und Senioren

Grizzly - Menschen und Tiere im Altersheim

Tiere bereichern unser Leben, sie bereiten uns Freude und verschaffen uns Bewegung, sie ermöglichen Sozialkontakte und geben uns eine Aufgabe, und für alte Menschen sind sie oft die einzigen Gefährten und ständigen Begleiter. Aber ältere Menschen, die Haustiere halten, stehen plötzlich vor einem Problem, wenn sie den Altag nicht mehr selber bewältigen können und ins Alters- oder Pflegeheim ziehen müssen. Was soll dann mit dem Büsi oder mit dem Hund geschehen? Kann ich die Wellensittiche ins Altersheim mitnehmen? Wer übernimmt die Meerschweinchen, wenn ich nicht mehr in der Lage bin für sie zu sorgen?

Oft ist das Tier der einzige ständige Begleiter, es nimmt eine wichtige Stelle im Leben des alten Menschen ein, und neben der Umstellung in eine völlig neue Lebenssituation mit all ihren Unsicherheiten und Ängsten und dem Verlassen der bisherigen gewohnten Umgebung kommt die Angst hinzu, sich vom geliebten Begleiter trennen zu müssen - ganz abgesehen von der Frage, was dann mit dem Tier geschieht.

Im Idealfall kann ein Haustier ins Alters- oder Pflegeheim mitgenommen werden. Die Erfahrung zeigt, dass das auch für die psychische und physische Gesundheit des Tierbesitzers oder der Tierbesitzerin die ideale Lösung ist. Es setzt aber voraus, dass das Tier am neuen Platz artgerecht und seinen Bedürfnissen entsprechend gehalten werden kann und auch für die Betreuung gesorgt ist, wenn der Besitzer oder die Besitzerin nicht (mehr) in der Lage ist, selber für das Tier zu sorgen.

Hier bietet die Fachstelle Grizzly des Schweizer Tierschutz STS Unterstützung an - sowohl für Seniorinnen und Senioren, die eine gute Lösung für ihr Tier suchen als auch für Alters- und Pflegeheime, die eigene Haustiere erlauben oder heimeigene Tiere halten.